Leitstelle Kreis Lippe zieht Bilanz

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Leitstelle des Kreis Lippe zieht Bilanz - Versorgung in Schlangen verbessert
In der Rettungsleitstelle des Kreises Lippe gehen im Schnitt täglich 130 Anrufe ein. Im vergangenen Jahr wurden 48 000 Einsätze koordiniert - gut 1000 mehr als 2011.
Kreis Lippe. 365 Tage im Jahr können Lipper rund um die Uhr über die Feuerschutz- und Rettungsleitstelle des Kreises Lippe in Notsituationen Hilfe herbeirufen. Wer die 112 wählt, landet automatisch in der Leitstelle am Feuerwehrausbildungszentrum (FAZ) in Lemgo, schreibt der Kreis Lippe. Dort sitzen die Disponenten, die abschätzen, welche Hilfe gebraucht wird und die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes oder der Feuerwehr alarmieren.


Alle Tätigkeiten der Feuerschutz- und Rettungsleitstelle werden in einem Einsatzleitsystem erfasst und dokumentiert. Später erfolgt die Auswertung und Analyse der Daten über die Einsatzleitsoftware "Cobra". "Im Vergleich zu 2011 ist die Gesamtzahl der Einsätze 2012 um gut 1000 Einsätze gestiegen. Insbesondere im Rettungsdienst ist in den vergangenen Jahren ein ständiger Anstieg der Einsatzzahlen zu verzeichnen. Dies entspricht dem bundesweiten Trend", berichtet Meinolf Haase, Leiter des Regiebetriebs Bevölkerungsschutz des Kreises Lippe.
Um der Entwicklung Rechnung zu tragen und auch zukünftig die medizinische Notfallversorgung innerhalb des Kreisgebietes sicherzustellen, sind an zehn Rettungswachen zehn ständig besetzte und fünf zeitweise besetzte Rettungswagen im Einsatz. Hinzu kommt eine Rettungswache der Stadt Detmold mit zwei weiteren ständig besetzten Rettungstransportwagen. Zusätzlich werden drei Notarztstandorte mit vier ständig besetzten Notarzteinsatzfahrzeugen im Auftrag des Kreises Lippe vom Deutschen Roten Kreuz Lippe, der Johanniter Unfallhilfe sowie dem Malteser Hilfsdienst betrieben. "Seit Oktober 2012 wird zudem in Schlangen eine weitere Tageswache besetzt", erläutert Landrat Friedel Heuwinkel. Bis dahin sei das Gemeindegebiet Schlangen durch den Nachbarkreis Paderborn mitversorgt worden. "Nunmehr sind in diesem Bereich die Wege und damit auch die Reaktionszeiten deutlich gesunken", betont er.
Für den Feuerschutz und die Hilfeleistungen in den 16 lippischen Städten und Gemeinden sorgen mehr als 2600 haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrleute mit 300 Feuerwehrfahrzeugen in 85 Feuerwachen. Für Großeinsätze stehen mehrere Sonderfahrzeuge des Rettungsdienstes bereit, darunter ein Notfalleinsatzcontainer, ein Dekontaminierungscontainer und zwei Einsatzleitwagen, die mit ihren speziell ausgebildeten Besatzungen Einsätze an Großschadensstellen übernehmen können.

Quelle: www.lz.de

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