Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kalletal

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Brände sind nur ein kleiner Teil der Arbeit

Feuerwehr Kalletal hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Einsätze absolviert als üblich


Kalletal-Lüdenhausen.

 

138 Einsätze hat die Freiwillige Feuerwehr Kalletal im vergangenen Jahr absolviert. 1.837 Einsatzkräfte waren 3.961 Stunden im Einsatz - das liegt nach den Worten von Wehrführer Udo Knaup um etwa ein Fünftel über dem Mittelwert der vergangenen zehn Jahre.
25 Brände waren zu löschen, 77 technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen, Notlagen oder Wetter-, Sturm- und Wasserschäden wurden geleistet und 23 Brandsicherheitswachen in der Lipperlandhalle und dem Hohenhausener Schulzentrum absolviert, bilanzierte Knaup am Freitagabend auf der Jahreshauptversammlung der der Wehr im Dorfgemeinschaftshaus in Lüdenhausen.


Die Zahl der aktiven Feuerwehrleute blieb mit 224 im vergangenen Jahr konstant, mit Ehren- und Jugendabteilung zählt
die Feuerwehr 395 Mitglieder. Bürgermeister Andreas Karger lobte die geleistete Arbeit mit den Worten: "Ich habe keinen
Zweifel, dass die richtigen Leute in den blauen Uniformen stecken." Er hob besonders Wehrführer Udo Knaup hervor, dem
die höchste deutsche Feuerwehrauszeichnung, das "Ehrenkreuz in Gold", verliehen worden war.


Das NRW-Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 35 Jahre Mitgliedschaft erhielten Ralf Ridder, Hartmut Lüftner, Frank Hünefeld, Michael Sander und Jörg Schütz, für 25 Jahre wurden Jörg Holzkämper, Marco Hagemeier, Nils Böhm, Jens Kleinschmidt, Roland Scheffler, Thorsten Schmidtpott und Thorsten Böckstiegel mit Silber belohnt.

Martin Iversen wurde in die Ehrenabteilung übernommen, für langjährige Führungsdienste in den einzelnen Löschgruppen wurden Dieter Hölscher, Axel Sander und Jost Arning gewürdigt.


Aber nicht nur Einsätze prägen die Statistik. 770 Stunden Pflege, Wartung und Reparaturen wurden in den Fuhrpark investiert, dessen 22 Fahrzeuge durchschnittlich 14,7 Jahre alt sind und zusammen 70.000 Kilometer gefahren sind.


Viele Lehrgänge im Kalletal, in Lemgo und in Münster wurden absolviert, was zu entsprechenden Beförderungen führte. Die
Jugendfeuerwehr nahm an verschiedenen Vergleichswettkämpfen teil.
Zum Schluss ging Knaup auf kommende Herausforderungen ein. Die Einführung des digitalen Funknetzes soll im Sommer
geprobt werden.
Die Eingreifzeiten seien in der Flächengemeinde Kalletal immer wieder eine Herausforderung, zumal nicht alle Arbeitgeber
ihre Beschäftigten für Feuerwehr-Angelegenheiten freistellten. Er appellierte an alle, noch mehr für die Feuerwehr zu
werben und junge Menschen zum Mitmachen zu animieren.

[Quelle: Lippische Landes-Zeitung www.lz.de]

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