18.Lippischer Sicherheitstag 2012

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Spektakuläre Aktionen im Minutentakt
18. Sicherheitstag in Hohenhausen – Explosionen, Unfälle und Stunts rund ums Rathaus

Kalletal-Hohenhausen (WB). Es knallt, Fensterscheiben zerbersten, ein Auto explodiert. Beim 18. kreisweiten lippischen Sicherheitstag haben die Besucher in Hohenhausen spektakuläre Vorführungen im Minutentakt geliefert bekommen. Zu dem Aktionstag hatten die Lippische Landesbrandversicherung sowie weitere Institutionen und Vereine eingeladen.

Schon gleich nach der Eröffnung durch den Chef der Versicherung, Dr. Alfred Hüser, und Bürgermeister Andreas Karger ging es mit einem lauten Knall los. Die Freiwillige Feuerwehr Kalletal demonstrierte, welche Wucht hinter einer explodierenden Spraydose steckt.


Sofort danach versetzte eine simulierte Fettexplosion die Zuschauer in Erstaunen. »Wenn Fett brennt, reicht es meistens aus, den Deckel auf den Topf zu legen. Absolut falsch ist es, Wasser zum Löschen zu benutzen«, moderierte der stellvertretende Wehrführer Michael Grüttemeier. Eindrucksvoll schoss eine etwa fünf Meter große Stichflamme in die Höhe, als sein Kollege nur ein bisschen Wasser in das Fett gegossen hatte. Bei einer Übung mit Feuerlöschern konnten die Besucher dann selbst Hand anlegen und kleinere Brände löschen.



Das Angebot auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus war so umfangreich, dass die Besucher schon fast den Überblick verloren. Der Aufprallsimulator der Polizei zeigte eindrucksvoll die Kräfte, die auf einen Körper bei einem Autounfall mit 20 Stundenkilometern wirken. Beim Überschlagsimulator wurden die Probanden mit dem Lösen des Gurtes nach einem Überschlag des Fahrzeuges vertraut gemacht. Der Fahrsimulator zeigte mit Hilfe der Rauschbrille, wie sich der Alkoholkonsum auf das Reaktionsvermögen auswirkt.

Die Taucher der Feuerwehr aus Lippe stellten ihre Einsatzmöglichkeiten vor und Günter Brinkmann vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) codierte vor Ort Fahrräder. Auch die Jugendfeuerwehr war beim 18. Sicherheitstag vertreten. Die BRH-Rettungshundestaffel zeigte an einem vom THW aufgebauten Demonstrationsgelände das Können ihrer vierbeinigen Kollegen.

Höhepunkte des Tages waren jedoch die Vorführungen der Polizei und der Dekra. Während die Polizei eindrucksvoll die Länge eines Bremsweges unter Beweis stellte und das Fahrzeug eine Schaumstoffwand durchbrach, ließ die Dekra zwei Autos aus zehn Metern Höhe auf einen Baumstamm fallen. Bei der ersten Demonstration fiel das Fahrzeug quer herunter, um den seitlichen Aufprall auf einen Baum bei Tempo 50 zu demonstrieren. Bei der zweiten Vorführung fiel das Fahrzeug frontal auf den Stamm. Hier zeigte dann die Feuerwehr – in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz –, wie sie am Unfallort einen Verletzten aus dem Wrack befreit.


Für Unterhaltung sorgte eine Formation des Tanzstudios »Dance & Arts« von Sarah Medina mit Ausschnitten aus ihrer Choreografie. Unter den Darstellern war auch die erst 14-jährige Carla Emmerich, die mit zwei musikalischen Vorträgen die Zuschauer beeindruckte. Bei herrlichem Spätsommerwetter ließen sich die Besucher aber auch das Essen aus der Gulaschkanone sowie Kaffee und Kuchen auf der Sonnenterrasse vor dem Rathaus schmecken.

Wie sagte Dr. Alfred Hüser zu Beginn der Veranstaltung? »Wir wollen keine Sensationen zeigen, sondern Menschen für Gefahren und Sicherheit sensibilisieren.« In der Hoffnung, das Ziel mit dem Programm erreicht zu haben, bauten die beteiligten Aussteller am Abend ihre Stände wieder ab.

[Quelle: Westfalenblatt vom 04.09.2012]

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