Brandgefahr in der Weihnachtszeit

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Brandgefahr in der Weihnachtszeit

Brennende Tanne» ... Advent, Advent ein Lichtlein brennt ... «, heißt es im Weihnachtslied. Doch manchmal brennt nicht nur ein Lichtlein, sondern gleich das ganze Zimmer. Und dann steht nicht das Christkind vor der Tür, sondern die Feuerwehr!

 

Trotz aller Warnungen kommt es Jahr für Jahr zur Weihnachtszeit zu Zimmer- und Wohnungsbränden.Meist entstehen sie durch Unachtsamkeit und unsachgemäßen Umgang mit Kerzen. Alleine durch die Nachlässigkeiten im Umgang mit Adventskränzen und Christbäumen sind im vergangenen Jahr in Westfalen fast 1000 Brände entstanden. Diese Tendenz ist seit Jahren steigend. Dabei wird deutlich, dass, je länger die Advents- und Weihnachtszeit dauert und je trockener die Gestecke werden, die Brandhäufigkeit
zunimmt. Ein Eimer mit Wasser, besser ein Feuerlöscher in Reichweite, kann eine Katastrophe verhindern.

 

Michael Pohlmann, stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Kalletal, nennt die häufigsten Brandursachen

  • Kerzen zu nah an Vorhängen(Luftzug) und an Holzverkleidungen von Wänden und Decken
  • keine oder Verwendung von brennbaren Kerzenhaltern
  • zu weit abgebrannte Kerzen, zumal bei trockenen Gestecken
  • Kleinkinder ziehen die Tischdecke mit dem Adventskranz oder dem Weihnachtsgesteck herunter
  • Brennen lassen von Kerzen, obwohl niemand im Raum ist
  • Wachskerzen stecken nicht senkrecht im Kerzenhalter
  • Brand durch Umkippen oder Umstoßen des Weihnachtsbaumes
  • Kerzen stecken zu nah unter den darüberliegenden Zweigen

»Besserwisser« werden jetzt entgegenhalten: »Blanke Theorie und total überzogen, ich mache das schon immer anders und es ist noch nie was dabei passiert.« Auch die Kalletaler Feuerwehr hat ganz andere Erfahrungen machen müssen!

In der Wintersaison steigen die Feuerschäden. Ein sonniger Herbst mit schönen Temperaturen kann nicht darüber hinwegtäuschen:
Der nächste Winter kommt bestimmt. Mit diesem treten auch wieder typische Schadensbilder im Alltag der Ursachenermittler auf. Das müsste nicht sein, wenn elementare Vorsichts- und Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden würden.

Kaminöfen sind beliebt. Daneben werden auch Öfen mit Holzfeuerungen immer häufiger benutzt. Sind diese Heizungen fachgerecht errichtet, ist die Gefahr gering. Leider ist das nicht immer der Fall. Kaminkesselexplosionen mit oft tragischem Ausgang sind keine Seltenheit. Kaminfeuer werden häufig auch genutzt, um Warmwasser zu bereiten. Durch falsche Installation kann es zu einem Druckanstieg mit Explosion im Kessel kommen. Bei Öfen mit Holzfeuerung treten häufiger Schäden auf, die ihre Ursache in unzureichenden Sicherheitsabständen heißer Oberflächen zu brennbarem Material haben. So müssen ausreichende Abstände zum Ofen sowie zu den Abgasrohren eingehalten werden. Welche Abstände das sind, regeln die Feuerungsverordnungen (FeuVO) der länder. Verwenden Sie stets trockenes Holz und achten Sie auf eine ausreichende Sauerstoffzufuhr! Sonst kann sich schnell tödliches Kohlenstoffmonoxid bilden.

[Quelle: Vlothoer Zeitung, Kalletaler Blick Nr.1]

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