Brandschutz in der Freizeit und auf Reisen

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Brandschutz in der Freizeit und auf Reisen

Freizeit und Urlaub bringt uns oft an neue, bisher unbekannte Orte, sei es ein Hotel, ein Campingplatz oder Landschaften mit uns nicht geläufigen Vegetationsformen. Dazu kommt eine manchmal urlaubsbedingte Hochstimmung und Unbekümmertheit, die die sonst selbstverständliche Vorsicht vergessen lässt.

 

Aber auch hier lauern Brandgefahren.

Wald- und Flurbrände


Waldbrände haben verheerende Folgen. Die Gefahren gehen von Zigaretten, vom Grillen und von Lagerfeuern aus. Hierbei ist besondere Vorsicht geboten. Die meisten Waldbrände verursacht der Mensch. Doch sie lassen sich vermeiden. In Wäldern, Moor und Heide gilt vom 1. März bis zum 31. Oktober ein striktes Rauchverbot. Sollten Sie ein kleines Bodenfeuer entdecken, versuchen sie es mit Sand oder Erde abzudecken oder mit frischen Ästen auszuschlagen.

Verständigen Sie sofort die Feuerwehr!

Laufen Sie gegen die Windrichtung und bringen Sie sich in Sicherheit. Dort ist weniger Rauch und das Feuer breitet sich gegen den Wind nicht so schnell aus. Halten Sie die meist engen Waldwege als Anfahrtswege für die Feuerwehr frei! Pkw-Katalysatoren werden sehr heiß und können beim parken Wald- und Flächenbrände entstehen lassen! Parken Sie nicht außerhalb befestigter Parkplätze und Wege!

Caravan und Camping

Durch fehlenden Windschutz an Kochstellen und flatternden Gardinen können Brände entstehen. Halten Sie ausreichend Sicherheitsabstände zu Heizungseinrichtungen! Durch Wärmestau können sich brennbare Gegenstände entzünden.
Offene Feuer wie Lagerfeuer, Kerzen, Grill, Fondue nie unbeaufsichtigt lassen!
Undichte Anschlüsse oder poröse Schläuche an Gasanlagen sind Zeitbomben! Lassen Sie unbedingt die Wartung von Fachbetrieben in den vorgeschriebenen Intervallen durchführen. Bauen Sie Zelte und stellen Sie Wohnwagen/Wohnmobile mit ausreichendem
Sicherheitsabstand auf! Der beste Schutz gegen einen brennenden Nachbarn ist Distanz.
Und noch ein Tipp: Auch Wohnmobile und Wohnwagen lassen sich mit Rauchmeldern ausrüsten!

Gaststätten und Hotels

Informieren Sie sich nach Ankunft und Zimmerbezug über die ausgeschilderten Flucht- und Rettungswege, wenn möglich auch über Alternativen zum Hauptausgang (Nottreppe). Sind Notausgänge verstellt oder versperrt, bestehen Sie bei der Rezeption auf Abhilfe. Lesen Sie die in Ihrem Zimmer angebrachten Brandschutz- und Evakuierungshinweise. Merken sie sich Sammelplätze (z.B. auf Passagierschiffen).
Erkunden sie die Alarmierungsmöglichkeiten: Gibt es ein Telefon auf Ihrem Zimmer und mit welcher Rufnummer erreichen sie die Rezeption und die Feuerwehr? Benutzen Sie Aschenbecher und rauchen Sie nie im Bett!

Auch in Hotels gilt: Im Brandfall keine Aufzüge benutzen!


© Copyright: Alte Hansestadt Lemgo,Gemeinde Kalletal, Freiwillige Feuerwehr, Michael Pohlmann

 

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