30 Jahre Feuerwache Hohenhausen, Kalletal feiert sein Feuerwache

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Kalletal feiert seine Feuerwache


Party zum 30-jährigen Bestehen in Hohenhausen: Live-Musik, Tanz und gute Stimmung in der Fahrzeughalle
Kalletal-Hohenhausen(VZ). Daran wird sich das Kalletal lange erinnern: Der Löschzug Hohenhausen hat das 30-jährige Bestehen seiner Feuerwache mit einer großen Party in der Fahrzeughalle gefeiert.

Feier Wache Hohenhausen, Quelle Westfalen-Blatt


»So eine Party tut uns Kalletalern gut: Die Löschgruppen sehen sich. Die Bürger können ihre Feuerwehr näher kennenlernen und alle haben dabei einen schönen Abend«, sagte der stellvertretende Zugführer Horst Brinkmann. Die Löschgruppe hatte einiges vorbereitet. Der Party-Service Runksmeier servierte den Gästen in den hinteren Aufenthaltsräumen deftige Hausmannskost. In der Fahrzeughalle, in der sonst die schweren LKW auf ihre Einsätze warten, tanzten die Gäste vergnügt zu der Musik von »Fourmat«. Die Partycoverband spielte bis spät in die Nacht Rock- und Pop-Musik.

Vor 30 Jahren, am 25. Mai 1984, weihten der damalige Bürgermeister, Waldemar Flörkemeier, der Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Herbert Schnoor, Landrat Heinz Wegener und weitere lokale Politprominenz das Gerätehaus ein. Die Kosten des Gebäudes beliefen sich auf 2,15 Millionen Mark. Der Kreis finanzierte 70 Prozent der Kosten. Mit 1678 Arbeitsstunden hatte die Freiwillige Feuerwehr des Kalletals einen maßgeblichen Beitrag zum Bau geleistet.

»Das Gerätehaus war dringend notwendig«, erinnert sich Zugführer Arndt Plettemeier. Zuvor waren die Einsatzfahrzeuge in ganz Hohenhausen verteilt. Eines stand in der alten Feuerwache, zwei im ehemaligen Sägewerk, eines im Bauhof Echternhagen. Bei einem Alarm dauerte es ein Weile, bis sich alle getroffen hatten, der Einsatz koordiniert war und losgefahren werden konnte. »Und das alles ohne Handys. Die gab es noch nicht. Wir brauchten viel zu lange«, sagte der stellvertretende Zugführer Horst Brinkmann. Heute wäre so etwas unvorstellbar.

Mit der neuen Feuerwache änderte sich alles. Nach den Einsätzen konnten die Kameraden gemeinsam in der Kantine sitzen und über das Erlebte sprechen. Manchmal, bei schwierigen Unfällen oder schweren Bränden, war der Austausch allen sehr wichtig. »Davon gab es einige in den vergangenen 30 Jahren«, sagte Arndt Plettemeier. Der Zugführer erinnerte sich beispielsweise an den Verkehrsunfall in Dalpke, 2009, oder den Unfall in Niedermeien, 2012.

Doch die Feuerwache hat auch viele positive Geschichten erlebt. »Als wir 2013 in Schönebeck beim Elbehochwasser geholfen haben, war der Dank der Bevölkerung regelrecht überwältigend«, sagte Horst Brinkmann. Der tagelange Einsatz habe zwar alle an ihre Grenzen gebracht, doch die Arbeit habe sich gelohnt.

Mit der Party war die Löschgruppe ebenfalls sehr zufrieden. Die Gäste haben viel gelacht und getanzt. In Zukunft will die Kalletaler Feuerwehr weiter die Tradition ihrer Kameradschaft pflegen. Jedes Mitglied der Löschgruppe soll sich aufeinander verlassen können. »Verändern wird sich die Technik. Die wird immer moderner«, sagte Arndt Plettemeier

Quelle: Westfalen-Blatt
 

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