Bewegungsfahrt nach Barwedel

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Barwedel. Zu Besuch bei Freunden: Mit einem nicht zu überhörenden „Tatü, Tata“ aus den Martinshörnern zweier Feuerwehrfahrzeuge rückten zehn Feuerwehrleute aus Kalletal/Lüdenhausen (Nordrhein-Westfalen) ins niedersächsische Barwedel ein. Auf dem Übungsplatz hinter dem Feuerwehrgerätehaus standen die Barwedeler Feuerwehrleute schon zur Begrüßung bereit, als die Marschgruppe aus dem Nachbarbundesland auf das Übungsgelände einbog. „Die Ortsfeuerwehr Barwedel und die Löschgruppe Lüdenhausen unterhalten seit 36 Jahren partnerschaftliche Beziehungen“, sagte Barwedels Ortsbrandmeister Kai Plankemann bei der Begrüßung. Der Zufall wollte es, dass während der Begrüßungsansprache die Sirene auslöste. Für die Feuerwehrleute bestand aber kein Grund zur Beunruhigung. „Es ist 12 Uhr mittags. Da wird bei uns jeden ersten Sonnabend im Monat von der Leitstelle in Gifhorn ein Probealarm ausgelöst“, so der Ortsbrandmeister.

 Den Hintergrund des Besuches erklärte der leitende Maschinist Frank Rügge von der Partnerfeuerwehr Lüdenhausen. „Auf unserem Dienstplan stand  die Durchführung einer Bewegungs- und Distanzfahrt. Wir haben uns als Ziel und Wendepunkt unsere Partnerfeuerwehr in Barwedel ausgesucht. Was liegt da näher“, freute er sich über ein Wiedersehen, „die Dienstfahrt zur Vertiefung unserer partnerschaftlichen Beziehungen zu nutzen.“ Ortsbrandmeister Plankemann sah das ganz genauso. „Eine partnerschaftliche Beziehung wie wir sie zur Löschgruppe  Lüdenhausen unterhalten, lebt von den wechselseitigen Besuchen. Neue Führungskräfte und junge Feuerwehrleute rücken nach. So lernen sie sich untereinander besser kennen.“

 Die Löschgruppe Lüdenhausen war aber nicht nur zum „Guten Tag“ sagen nach Barwedel gekommen. Eindrucksvoll zeigten die nordrhein-westfälischen Feuerwehrleute ihre technische Ausrüstung. Wozu die Vorführung des Tanklöschfahrzeuges (TLF 2000) sowie der auf dem Löschgruppenfahrzug LF 20 montierten Löschkanone genauso gehörte wie das Ausfahren des 6 Meter hohen „Power-Moon“, einem Lichtballon, der zur Ausleuchtung der Einsatzstelle bei Dunkelheit sorgt. Und auch sonst gab es einen regen Austausch über die Bestückung der jeweiligen Feuerwehrfahrzeuge. So konnten die Barwedeler die selbst gebaute Frontlöscheinrichtung des LF 20 unter die Lupe nehmen. „Die hat sich bei Flächenbränden bestens bewährt“, so Rügge. Selbst die Kommune freue sich darüber. „Die Einrichtung eignet sich hervorragend zur Straßenreinigung“, sagte er.

 Mit einem gemütlichen Umtrunk bei Gegrilltem zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit. „Der Besuch bei Freunden hat sich gelohnt. Organisiert doch auch mal eine Bewegungsfahrt. Die ist gerade für die Feuerwehrführerscheinbesitzer der Klasse C und für die Fahrzeuge selbst von großer Bedeutung“, sprachen die Lüdenhausener ihren Barwedeler Feuerwehrleuten eine Einladung aus. Ortsbrandmeister Plankemann versprach das zu prüfen und in den Dienstplan für 2015 einzuarbeiten.

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